KULTURSALON 36

Lust auf Theater? Lust auf Oper?
10. Dezember 2010 im Furore Verlag,
Naumburger Straße 40, Kassel, 19:30 Uhr

 

Von der Kunst des Spielplangestaltens
Dr. Ursula Benzing, Leitende Musikdramaturgin und Operndirektorin
des Staatstheaters Kassel ab 2011/12

Musik:
Regine Brunke, Cello

Ks_36_02Der letzte Kultursalon des Jahres, der „Nikolaussalon“, nahm seine Gäste mit auf eine Reise in eine andere Welt der Phantasie, nämlich in die magische Welt des Theaters und vor allem in die Welt der Oper. Der Salon wurde dieses Mal von Angelika Trilling moderiert. Fragen Sie sich in Anbetracht des Spielplans auch manchmal „Was soll denn das nun wieder? Diese alte Kamelle?“ Die Gestaltung eines Spielplans ist mit Sicherheit ein Prozess, und es ist eine Kunst, ihn zu gestalten, man könnte sogar sagen eine Form des künstlerischen Ausdrucks. Die Leitende Musikdramaturgin und Operndirektorin ab 2011/12 am Staatstheater Kassel, Dr. Ursula Benzing, gewährte den Gästen des Salons eine Einblick in ihre Arbeit. Im Gespräch mit der Musikwissenschaftlerin Dr. Angelika Horstmann stellte sie ihre Arbeit vor.

Ursula Benzing Studierte Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft und Französische Romanistik. Bereits während des Studiums entdeckte sie ihre Begeisterung für die Opernwelt. Seit der Spielzeit 2007/08 ist sie Leitende Musikdramaturgin undKs_36_01 ab 2011/12 Operndirektorin des Staatstheaters Kassel. Sie engagiert sich für die Vermittlung der Oper und des Musiktheaters heute und baut dabei auf einen lebendigen Austausch mit dem Opernpublikum. Ihre Dissertation erscheint unter Titel „Oper ohne Worte?“ 2011 im Merseburger Verlag und euregioverlag.

Regine Brunke absolvierte ein klassisches Cello-Studium, suchte danach, trotz zahlreicher Konzert- und Unterrichtstätigkeit immer wieder den Kontakt zu den verschiedensten künstlerischen Genres. Dies führte zu eigenen Tongemälden, die vorerst Tongemälde waren, und inzwischen als ausgearbeitete Kompositionen vorliegen. Eine davon, „Die schlafende Schöne“, war beim Kultursalon zu hören.

KULTURSALON 35

Bauhaus in Kassel
20 Jahre Ausbildung in der Werkakademie
30. April 2010 im Furore Verlag,
Naumburger Straße 40, Kassel, 19:30 Uhr

 

Von der Werkkunstschule zur Werkakademie
Manfred Lehmann-Rost
Grundungsvater der Werkakademie

Präsentation
Barbara Eiffert, Leiterin der Werkakademie stellt Absolventinnen und Absolventen vor:
Matthias Blumenstein
Julia Lambertz
Magnus Ruchhöft
Miriam Schmidt

Ks_35Rothenditmold wandelt sich, hier ist etwas in Bewegung, Kultur erobert einen Stadtteil und verwandelt ihn. Genau wie in New York, sind es die Bürger der Stadtteils, die sich zusammengetan haben um den Wandel herbeizuführen. Zu diesem Zwecke haben Bürger und Bürgerinnen des Stadtteils einen Verein, artisan, e.V. Verein für Kunst und Kultur in Rothenditmold, gegründet. Sie sehen, es geschieht etwas in Rothenditmold, und dazu gehören die Kultursalons. Die Einladung zum 35. Kultursalon hieß: „Bauhaus in Kassel“ – mancher mag sich gefragt haben, wie, wo, wirklich? Ja, dafür ist eben der Kultursalon da, um die Geheimnisse der Stadt zu entschlüsseln und darauf aufmerksam zu machen. Der Kasseler Kultursalon konzentriert sich nicht auf fertige Konzepte oder Kunstwerke, sondern auf die Prozesse, das Offene, das noch Wandelbare: über die Geschichte, in der die Werkkunstschule zur Werkakademie wurde, sollen Sie heute etwas erfahren. Sie werden auch Absolventen und Absolventinnen der Werkakademie und Ihre Arbeiten und Berufswege kennenlernen. Einige der Arbeiten sind heute ausgestellt. Im Jahr 1983 nahm Manfred Lehmann-Most als sogenannter Gründungsvater die Fäden der alten Werkkunstschule wieder auf und startete in die Modellphase der Werkakademie, die unterwissenschaftlicher Begleitung der Uni Köln stattfand, und das nicht nur in Kassel sondern auch in Hannover und Münster. Fünf Jahre lang dauerte dieser Abschnitt, bis sich eine fundierte Gestaltungsausbildung entwickelte und im Jahr 1990 die Kasseler Werkakademie für Gestaltung feierlich eröffnet wurde. In diesem Jahr wird sie 20 Jahre alt. Seit 2006 ist Barbara Eiffert Leiterin der Werkakademie.