KULTURSALON 20

Kultur statt Kulturhauptstadt
21. Mai 2005, Furore Verlag,
Naumburger Str. 40, 34127 Kassel, 19:30 Uhr

 

Zwei Kulturprojekte

Kassel: Die 50er Jahre im neuem Licht
Ingrid Lübke und StudentInnen

Zeitreisen
Wolfgang Bremeier, Verena Joos, Reinhard Karger

Ks_20_50igerWährend des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt prägten eine ganze Reihe interessanter Projekte die Kulturszene Kassels. Um die Aufbruchstimmung, die mit der Bewerbung ganz Kassel gepackt hatte, nicht verloren gehen zu lassen, stellt dieser Salon zwei Projekte vor, die im Rahmen des Bewerbungsprozesses begonnen, auch weiterhin unterstützungswürdig erscheinen. Frau Professor Ingrid Lübke und einige Studierende machen auf das Projekt „Die 50er Jahre in neuem Licht“ aufmerksam; Wolfram Bremeier, Verena Joos und Reinhard Karger führen in ihr Projekt „Zeitreisen“ ein. Verena Joos liest ein selbstverfasstes Märchen aus dem Wolfsanger und Reinhard Karger spielt eigene Kompositionen.

KULTURSALON 19

Kasseler Familien
05. Dezember 2004, Furore Verlag,
Naumburger Str. 40, 34127 Kassel, 19:30 Uhr

 

Die Familie Greger
Dr. Helmuth Greger

Luise Greger, Komponistin (1862-1944)
Kerstin Reichwein

Lieder von Luise Greger
Timea Csombo, Sopan
Michael Boley, Bariton
Babara Gabler, Klavier

Ks_19_gregerDas Thema an diesem Nikolausabend war die Familie Greger. Dr. Helmuth Greger stellte die Familie vor: Luise Greger die Komponistin und Salondame, ihren Sohn, der ein fortschrittliches Gesundheitskonzept in Wilhemshöhe entwickelte, und ihre Urenkel, die heute noch das tägliche Leben in Kassel prägen, einer als Arzt, der andere als biologischer Lebensmittelfachmann. Lieder von Luise Greger, gesungen von Timea Csombo, Sopran und Michael Boley, Bariton wurden von Barbara Gabler am Klavier begleitet.

KULTURSALON 18

Letzte Ruhe unter Bäumen
25. September 2004,  Villa Süssmuth,
Am Bahnhof 3, Immenhausen, 19.30 Uhr

 

Der Friedwald
Hermann-Josef Rapp

Musik:
Fanny Hensel: 4-stimmige Chorlieder auf Texte von J. von Eichendorff:
O Herbst / Hörst du nicht die Bäume rauschen gesungen von
Ulrike Schwarz-Horst, Barbara Gabler,
Felix Krämer, Harald Brauer

Ks_18_friedewaldBei diesem Salon standen der Reinhardswald und seine Nutzung im Mittelpunkt. Hermann-Josef Rapp, Förster aus Leidenschaft, stellte den Wald vor als ein kulturgeschichtliches Dokument, von der Bronzezeit bis in unser Jahrhundert hinein. Hierzu gehört vor allem eine neue Bestattungskultur im Reinhardswald: der „Friedwald“ – hier kann jeder, der möchte unter einem selbstgewählten Baum die letzte Ruhe finden. Gedichte von Eichendorf, vertont von Fanny Hensel und gesungen von Ulrike Schwarz, Sopran, Barbara Gabler, Alt und Felix Krämer, Tenor waren eine musikalische Ergänzung des Vortrags.