KULTURSALON 26

Trauben & Kapuzinerkresse
Eine Kasseler Künstlerin in Hamburg

09. Dezember 2006, im Furore Verlag, Naumburger Str. 40, Kassel, 19.30 Uhr

 

Malerei und Grafik
Erdmute Prautzsch
Vorgestellt von:
Dr. Thomas Klockmann

Musik:
Rike Kohlhepp, Improvisationen – Violine

Ks_26_prautzschNachdem unser 25. Kultursalon den Kasseler Musiktagen gewidmet war, wir junge Komponistinnen vorstellten und dadurch auch neue Interessenten für zeitgenössische Musik begeistern konnten, stellen wir Ihnen heute eine bildende Künstlerin und eine Improvisationskünstlerin vor. Sie sind das Wagnis einer freien Künstlerinnenexistenz eingegangen. Im Zentrum dieses Kasseler Kultursalons steht nicht das arrivierte Werk professioneller Künstlerinnen. Anders wird versucht, einen gewissen Work-in-Progress Fokus herzustellen.

KULTURSALON 25

Kasseler Musiktage 2006:
„Das Göttliche im Alltäglichen“

30. September 2006, Furore Verlag,
Naumburger Str. 40, Kassel, 19.30 Uhr

 

„Das Göttliche im Alltäglichen“
Dieter Rexroth, Künstlerscher Leiter der Kasseler Musiktage

„Komponieren heute – Musik morgen“
Dieter Rexroth im Gespräch mit
Magdalena Buchwald
Minas Borboudakis

Musik eigene Kompositionen von:
Magdalena Buchwald, Stimme
Minas Borboudakis, Flügel

Ks_25_Kasseler-MusiktageLange dachten wir darüber nach, wie wir unseren 25. Salon feiern sollten. Den 15., unseren Teenagersalon, haben wir mit einem fröhlichen Fest auf dem Lande gefeiert, wie es sich eben für Teenager gehört, aber die Silberhochzeit? das ist schon was anderes, das bedarf einer gewissen Reife, und da haben wir nach langem Grübeln gedacht, wir könnten, statt Silbergeschenke entgegenzunehmen, selbst ein Geschenk machen. So entstand der Gedanke, unseren Salon, der ja etwas Besonderes ist, einem anderem Besonderem zu „schenken“ oder zu widmen, nämlich den Kasseler Musiktagen 2006. Die Kasseler Musiktage sind seit je ein Projekt im Spannungsfeld von Tradition und Moderne und hierin treffen sie sich mit unserem Kultursalon. Das Motto der diesjährigen Kasseler Musiktage, die vom 27. Oktober bis 5. November stattfinden werden, lautet ganz poetisch „Das Göttliche im Alltäglichen“. Sie erhalten heute Abend ganz exklusiv einen kleinen Vorgeschmack des Göttlichen im Alltäglichen.

KULTURSALON 24

Alternative Lebensformen – 20 Jahre Kommune Niederkaufungen
19. August 2006, Villa Süssmuth, Am Bahnhof 3, Immenhausen, 19.00 Uhr

 

Vorstellung der Kommune:
Birgit Zellmer
Ulli Barth

Musik:
Nicky Becker, Akkordeon

Ks_24_kaufungenNun mal ganz ehrlich, an was denken Sie, wenn sie das Wort Kommune hören? Denken Sie an die Französische Kommune von 1871, als die französischen Arbeiter die Macht in Paris übernahmen, politische Maßnahmen umsetzten, und dann, zwei Monate später, in einem Blutbad endeten? Oder an die Berliner Kommune 1 mit Kunzelmann, Teufel und Langhals; diese erste politisch motivierte Wohngemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Gegründet als Gegenreaktion auf den Zeitgeist der deutschen 60er-Jahre, versuchte sie die Befreiung aus den herrschenden Strukturen. Diese Kommune bestand immerhin zwei Jahre, von 1967 bis 1969. Uns sind vor allem die Bilder der Kommunarden im Kopf geblieben, und keiner hat wohl den Auftritt Teufels vor Gericht vergessen. Und so kommen wir von Paris über Berlin nach Kaufungen und die Kommune Niederkaufungen, um ganz korrekt zu sein. Irgendwie haben wir es hier mit einer Steigerung zu tun, nicht einer der Städte, nein, sondern der Zahl 2: die Pariser Kommune dauerte 2 Monate, die Berliner 2 Jahre und die Kaufunger, – 20 Jahre, 10 Mal so lange, und sie wird noch lange weiter bestehen. Man kann sagen – ein erfolgreiches Konzept, in einer Tradition von 135 Jahren. Was mag das Geheimnis sein?