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52. KULTURSALON mit Michael Kaiser

Michael Kaiser – der den Büchern eine Stimme gibt
9. Dezember 2018, 17.00 Uhr im Furore Verlag

Eva Schulz-Jander im Gespräch mit
Michael Kaiser, Gründer des literarischen Salons Kassel

mit Musik von Regine Brunke

Ob Rezitator, Sprecher oder in szenischen Lesungen, der Schauspieler und Regisseur Michael Kaiser ist fester Bestandteil der Kultur-Szene Kassel. Als leidenschaftlicher Vorleser gründete er den Literarischen Salon, der längst zu einer gut besuchten Kult-Veranstaltung geworden ist und im Dezember in die fünfte Saison geht.

51. KULTURSALON: Jüdisches Museum und lebendiges Judentum

Jüdisches Museum und lebendiges Judentum
15. Juli 2018, 12.00 Uhr im Furore Verlag

Eva Schulz-Jander im Gespräch mit
Dr. Felicitas Heimann-Jelinek
Franz-Rosenzweig-Gastprofessorin
der Universität Kassel
Sommersemester 2018

Jüdische Museen sind aus der europäischen Kulturlandschaft nicht wegzudenken. Ihre Tradition reicht zurück ins 19. Jahrhundert, ihre Wiederaufnahme in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Lagen ihre Anfänge in einer jüdischen Selbstvergewisserung und gehörten ihre Nachkriegsgründungen zu Wiedergutmachungsstrategien der Mehrheitsgesellschaften, stellt sich heute die Frage nach ihren Aufgaben und Zielen in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft neu.

50. KULTURSALON: Kasseler Familien

Kasseler Familien:
Die Familie Katz und das Sara-Nussbaum-Zentrum

9. Dezember 2017, 17.00 Uhr im Furore Verlag

Eva Schulz-Jander im Gespräch mit
Ilana Katz, Gründerin des Sara-Nussbaum-Zentrums und
Elena Padva, Leiterin des Sara-Nussbaum-Zentrums

mit einer Laudatio von Wolfram Bremeier zum 50. Kasseler Kultursalon

Mit dem Sara Nussbaum Zentrum gibt es in Kassel eine Wirkungsstätte für jüdisches Leben. Das Zentrum ist als weltlicher Ort allen Menschen offen.
Es finden Dauer- und Wechselausstellungen, kulturelle Veranstaltungen, politische Diskussionen und Bildungsangebote statt.

49. KULTURSALON: Von der Rolle zum Buch

Von der Rolle zum Buch und zurück.
Prof. Dr. Hanna Liss (Franz-Rosenzweig-Gastprofessorin der Universität Kassel)

25. Juni 2017, 12.00 Uhr im Furore Verlag, Naumburger Str. 40, 34127 Kassel

Vortrag „Kunst und Kuratorin – ein
Blick hinter die Kulissen“
von Doreet LeVitte

Die Lesung des Tora-Abschnittes im  jüdischen Gottesdienst erfolgt bis heute aus einer handgeschriebenen Tora-Rolle, dem Sefer Tora. Gelernt und studiert wird aber aus einem gebundenen Buch. Das  Judentum hat darin sehr unterschiedliche Lese-Kulturen entwickelt.

48. KULTURSALON: Elisabeth Selbert

Der Weg ist noch lange nicht zu Ende: Elisabeth Selbert und die Gleichstellung der Frauen
4. Dezember 2016, 17.00 Uhr im Furore Verlag, Naumburger Str. 40, 34127 Kassel

Hans Eichel – Erinnerung an die Ehrenbürgerin der Stadt Kassel

Susanne Selbert – Erinnerung an ihre Großmutter

Elisabeth Selbert (1896 bis 1986) gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten Kassels, wo sie bis zu ihrem 85. Lebensjahr eine auf Familienrecht spezialisierte Anwaltskanzlei betrieb. Mit 88  Jahren wurde sie hier zur Ehrenbürgerin ernannt. „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Es  bedurfte des hartnäckigen Einsatzes von Elisabeth Selbert und ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Parlamentarischen Rat und eines öffentlichen Proteststurms der Frauen, um diese  Selbstverständlichkeit gegen die ursprüngliche Ablehnung der männerdominierten Versammlung 1949 durchzusetzen.

47. KULTURSALON: Der türkische Messias und seine Anhänger

Der türkische Messias und seine Anhänger
24. Juli 2016, 12.00 Uhr im Furore Verlag, Naumburger Str. 40, 34127 Kassel

Dr. Eva Schulz-Jander im Gespräch mit
Prof. Dr. Micha Brumlik (Franz-Rosenzweig-Gastprofessor der Universität Kassel)

Musikalische Einwürfe von Chasan Daniel Kempin

Im Jahre 1665 stand sowohl die europäische als auch die orientalische jüdische Welt Kopf. Die Kunde von der Ankunft des Messias, die von Gaza in Palästina ausging, verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der damaligen jüdischen Welt. Sabbatai Zwi war sein Name. Er stammte aus  Smyrna, dem heutigen Izmir.

46. KULTURSALON: Johann Benjamin Groß

Johann Benjamin Groß (1809–1848)
Die Wiederentdeckung des großen Komponisten der Spohr-Zeit
6. Dezember 2015, 16.30 Uhr im Furore Verlag, Naumburger Str. 40, 34127 Kassel

Eva Schulz-Jander im Gespräch mit Folckert Lüken-Isberner
über seinen Ururgroßvater Johann Benjamin Groß

Musik:
Johann Benjamin Groß
Rondo aus: Sonate für 2 Violoncelli
Ballade op. 26/4 für Violoncello und Klavier
Andante aus: Zwei leichte Duette für 2 Violoncelli
Sonate für 2 Violoncelli: Kasseler Erstaufführung

Barbara Gabler, Violoncello und Klavier
Felix Krämer, Violoncello

Das Werkverzeichnis von Johann Benjamin Groß ist geprägt durch seine Kompositionen für Violoncello.
Auf diesem Instrument  brillierte er als Solocellist in Gewandhauskonzerten in Leipzig ebenso wie später in Petersburg. Er trug 1846/47 entscheidend zur Etablierung der bis dahin in Petersburg wenig entwickelten Streichquartettkultur bei und schrieb damit Musikgeschichte.
In Leipzig musizierte Groß mit Clara Wieck und war kurzzeitig ihr Kompositionslehrer.