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KulturSalon
1998 - 2011
 


Salonkultur


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  K A S S E L E R   K U L T U R S A L O N
 

Über den Kasseler Kultursalon

Warum einen Kultursalon in Kassel? Weil auch in Kassel eine alte kulturelle Institution, wie die der französischen Salons des 17. und 18. Jahrhunderts oder die der Berliner Salons des 19. Jahrhundert, wieder belebt werden soll.
Denn mit seinen zahlreichen prominenten Ausstellungen Bildender Kunst, seinem Literaturpreis für grotesken Humor, dem Bürgerpreis „das Glas der Vernunft“ für herausragendes Engagement auf den Wegen der Aufklärung und dem Weltkulturerbe des Brüder-Grimm-Nachlasses gehört Kassel längst zu den Städten, die Kultur prägen und reflektieren. Diese Prozesse nachhaltig zu fördern ist das Ziel des Kasseler Kultursalons.
Aber was ist ein Salon? Doris Maurer bietet folgende Definition an: „Im weitesten Sinne stellt der Salon eine zweckfreie, zwanglose Geselligkeitsform dar, deren Kristallisationspunkt eine Frau bildet. Die Gäste, … die so genannten Habitués, pflegen miteinander einen freundlichen Umgang. Sie gehören verschiedenen Gesellschaftsschichten und Lebenskreisen an. Die Konversation über literarische, philosophische oder politische Themen verbindet sie - Konversation als eine erlesene Kunst der Geselligkeit, aber keineswegs nur auf l'art pour l'art-Inhalte bezogen und vom jeweiligen Zeitgeist und den sich daraus ergebenden Fragen nicht zu trennen.“ In dieser alten Tradition steht der Kasseler Kultursalon.

In diesem Sinne möchte der Kasseler Kultursalon keine fertigen Konzepte, Werke oder Theorien vorstellen, sondern regionale kulturelle Diskussionen mit gestalten. Unsere Gäste, „habitués“, erhalten die seltene Möglichkeit eines Einblicks in die Entstehung von Kunst- und Kulturprojekten. Zugleich finden sie Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit Anderen auszutauschen... Zudem versteht sich unser Salon als Plattform, die KünstlerInnen die Gelegenheit bietet, über ihre Arbeitsprozesse mit einem interessierten Publikum zu sprechen.

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KULTURSALON 37